Festspiele Salzburg

 

Salzburg – Jederzeit Festspielkarten

 

„Wir kommen jedes Jahr nach Salzburg, weil wir hier eine so wunderbare Zeit erleben“, strahlt eine Konzertbesucherin der Salzburger Festspiele, die gerne mit dem Flugzeug aus Köln anreist, um die Stadt der kurzen Wege zu genießen. „Hier brauchen wir keinen PKW. Wenn wir ins Festspielhaus gehen, dann machen wir das gemütlich zu Fuß, oder wir schwingen uns auf das Fahrrad, dann geht es etwas schneller“, sagt´s und schwingt sich mit Abendgarderobe auf den Drahtesel, um nach einem Konzert mit Starpianist Lang Lang in der Menschenmenge zu verschwinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während die einen auf dem Zweirad ins Hotel radeln, schlendern andere den einladenden Lokalitäten zu, um den Festspielabend bei kulinarischen Genüssen ausklingen zu lassen. Je nach Gusto bleibt so für alle Salzburg ein besonderes Erlebnis. Für die daheim gebliebenen bleiben die bunten Hochglanzmagazine, die mit Bildern von glanzvollen Roben der Stars die Sehnsucht nach Festspielkarten schüren. Doch warum soll ein Kulturfan darben? Das Ticketbüro für Festspielkarten bietet einen besonderen Service an, von dem nur wenige wissen. Wir haben zur Festspielzeit nicht nur eine große Service-Mannschaft, die gerne telefonisch alle Fragen beantwortet, sondern zudem ein Internetsystem, das alle verfügbaren Restkarten aufzeigt, wie Christoph Engels vom Kartenbüro der Festspiele erklärt. „Wer daher zur Festspielzeit noch Karten möchte, ist im Ticketbüro willkommen.“

 

 

Allgemein gilt: Wer seine konkreten Terminwünsche bis Januar an das Kartenbüro sendet und  vermerkt, wie hoch das Budget der Einzelkarten sein soll, kann davon ausgehen, dass nach dem offiziellen Start des Vorverkaufes die Wünsche erfüllt werden. Wichtig zu wissen ist dabei, dass die günstigsten Karten zuerst nachgefragt werden. „Luft nach oben gibt es daher immer.“

 

 

 

 

 

 

Für aktuelle Anfragen während der Festspielzeit verweist Christoph Engels auf die Online-Buchungen. Das heißt ganz einfach: Wenn die Festspiele bereits begonnen haben, besteht dennoch eine Chance auf Karten. Es kommt auch bei ausverkauften Vorstellungen immer wieder vor, dass Gäste ihre Eintrittskarten als Kommission an das Ticketbüro zurückgeben. Susanne Zauner von der Salzburg Information weiß darüber mehr zu berichten: „Wer Salzburg bei Sonnenschein kennt, möchte kein Open Air Schauspiel wie Jedermann im Regen erleben. Ist es daher am Morgen trübe und regnerisch – muss die Festspielleitung entscheiden, ob der „Jedermann“ ins große Festspielhaus verlegt werden muss.“ Diese Entscheidung ist reiflich zu überlegen, wie Petra Torky von der Produktionsleitung des „Jedermann“ berichtet. Denn gibt es einen Umzug vom Domplatz ins Festspielhaus, sind nicht nur die Besucher bis 14 Uhr darüber zu informieren, sondern zudem alle Requisiten vom Domplatz ins Festspielhaus zu transportieren. Ein nicht unerheblicher Aufwand, der dann auch Besucher dazu verleitet, ihre Karten am Morgen der Vorstellung zurückzugeben. Welch ein Geschenk für Spontanbesucher. Wer Glück hat, erhält einen Sitzplatz und oftmals auch eine Open Air Veranstaltung, denn im. Sommer verziehen sich die Wolken schnell. Zudem gibt es für den kleinen Geldbeutel die Möglichkeit eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Stehplatzkarten zu erwerben.

 

 

„Den Mutigen gehört die Welt“, lautet ein allgemein zitiertes Sprichwort, das theoretisch bei den Salzburger Festspielen auch auf all diejenigen zutreffen könnte, die am Domplatz Platz genommen haben, wenn wieder aus voller Kehle „Jeeedeeermann“ gerufen wird.

 

www.salzburgfestival.at

Text und Fotos:
Sabine Zoller MBA., M.A.

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