Fontane.200 in Brandenburg

 

 

Mit dem Fahrrad Fontane entdecken

 

2019 feiert das Land Brandenburg unter dem Titel "fontane.200" Theodor Fontanes 200. Geburtstag. Mit dem neu entwickelten Tourismuskonzept können im kommenden Jahr mit der Fontaneroute FONTANE.RAD die vier Landkreise Ostprignitz-Ruppin - mit Fontanes Geburtsstadt Neuruppin -, Havelland, Oberhavel und Potsdam-Mittelmark sowie die Landeshauptstadt Potsdam und die Stadt Brandenburg an der Havel auf sieben Etappen entdeckt werden.

 

 

Das überregionale Kooperationsprojekt wurde mit den beiden Lokalen Aktionsgruppen (LAG)Havelland e.V. und Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin e.V.
in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Tourismusverbänden entwickelt und soll nach Aussage von Josephine Lenk vom Regionalmanagement der LAG Havelland „ den ländlichen Raum weiter stärken. Zum einen als weiteres Angebot der Tourismuswirtschaft, aber auch die lokale Identität, zu der Fontane beiträgt.“

 

 

 

Entlang der touristischen Radroute werden die literarischen und historischbiographischen Orte Fontanes über Informationsstelen und durch Kennzeichen im Rahmen des Knotenpunktwegesystems präsentiert. In der Fontanestadt Neuruppin werden zudem Orte mit Hinweistafeln gekennzeichnet, die in Bezug zu Fontane stehen.

 

 

 

Die Hauptroute hat eine Gesamtlänge von rund 300 km. Zusätzlich zur Hauptroute können die Radler die Region auf sieben Tagestouren erkunden und so zum Beispiel einmal um den Ruppiner See fahren. Fontane hat mit seinen Schriften und Erinnerungen den Blick auf Brandenburg mitgeprägt. „FONTANE.RAD knüpft hieran an und ermöglicht über das Jubiläumsjahr 2019 hinaus eine anschauliche und durchaus unterhaltsame Auseinandersetzung mit der Entwicklung Brandenburgs damals und heute“ erklärt Alexander Wipper vom Regionalmanagement LAG Ostprignitz-Ruppin. FONTANE.RAD wird aus dem LEADER-Programm gefördert. Mit der neu gestalteten Webseite http://www.fontanerad.de werden bis Ende des Jahres weitere Informationen zum Radweg veröffentlicht.

 

Fotos und Texte:

Sabine Zoller MBA, M.A.

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