SOPHI PARK – Diese andere Art von Denken

 

SOPHI PARK – Diese andere Art von Denken

Der neue Roman von Ines Veith

Zwei Jahre nachdem Ines Veith mit dem weltweit einzigartigen SOPHI PARK der Bäderstadt Bad Liebenzell eine Besonderheit bescherte, präsentiert die Schriftstellerin und Drehbuchautorin nun einen Roman, der sich mit der Entstehung des Parks beschäftigt und darüber hinaus als Grundlage für einen neu geplanten Kinofilm dient.

 

 

 

 

 

Während außergewöhnliche Produkte in der Regel mit „Weltneuheiten“ tituliert werden, ist die Konzeption und Umsetzung des neuen Werkes nicht ganz so einfach in Worte zu fassen.

Franz Westner, der das Buch als Verleger vom Münchner Salon Literatur Verlag unter Vertrag genommen hat, obwohl ihm nur eine kleine Leseprobe vorlag, beschreibt den Roman als etwas ganz Besonderes. „Neben der Liebesgeschichte sind es auch die hintergründigen philosophischen Themen, die so spannend, so klug und so vielschichtig dargestellt werden und dabei so leicht erzählt sind, dass es ein Vergnügen ist darin zu lesen.“ In seiner Ansprache bezieht er sich auf den Titel, der viel komplexer ist, als er auf Anhieb erscheint. „Er wirft unweigerlich Fragen auf – Fragen nach diesem anderen Denken – und demgemäß auch nach dessen entgegengesetzter Seite.“ Sein Fazit: „Es ist ein Titel, der zum Denken anregt.“ Dabei lobt Westner ein Buch, das „bereichernd und lehrreich ohne zu belehren“ formuliert ist und sich mit Themen wie Identität nicht nur auseinandersetzt, sondern Gedanken zum Denken und Nachdenken aufwirft und zum Umdenken auffordert.

Zur ersten Buchlesung hatte Tourismusdirektorin Kerstin Weiß nach Bad Liebenzell eingeladen. Und zahlreiche Gäste aus nah und fern füllten den Bürgersaal, um der Autorin zu lauschen. Die Bestseller-Autorin begeisterte mit Auszügen aus ihrem neuen Buch „SOPHI PARK – Diese andere Art von Denken“ und Komponist und Pianist Bernd Karl begleitete am Flügel die entsprechenden Passagen mit den traumhaften Schauplätzen der Handlung, um die Seele des Buches mit seiner Musik einzufangen. Kein Wunder, dass der Roman im Anschluss reißenden Absatz findet und sich die neugierig gewordenen Leser geduldig in einer nicht enden wollenden Warteschlange anstellen, um eine persönliche Widmung für ihre Neuerwerbung zu erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch worum genau handelt es sich bei diesem hochgelobten Werk, das Wolfram Eitel als eine „harmonische Darstellung von philosophischen Grundsätzen, von Reisen in ferne Länder, spannende Anekdoten und alles gewürzt mit einer Liebesgeschichte“ darstellt. Protagonistin der Handlung, die in Tübingen, auf Capri und in Bad Liebenzell spielt, ist die deutsche Wissenschaftlerin Lara Maris, die eine ungewöhnliche und gleichzeitig tief romantische Beziehung mit dem russischen TV-Dokumentaristen Mischa Korunow eingeht. Nicht zu vergessen ihr melancholischer und brummiger Kater Frederic, eine Mischung aus Siam- und Waldkatze mit leuchtend gelben Augen, der überall dabei sein darf. Alles fängt in Tübingen mit dem Selbstmord eines Studienkollegen an, der die junge Forscherin in Lebens- und Zukunftsängste stürzt, bis sie per Zufall durch eine historisch wertvolle Schachfigur zum Thema ihrer Doktorarbeit findet. Daran nicht unbeteiligt ist ihre Tante Margarethe aus dem „verträumten Kurort Bad Liebenzell“, die am Ufer der Nagold die Anlage eines japanischen Gartens als Stiftung plant. In gemeinsamen Gesprächen entwickelt sich daraus die Idee von einem philosophischen Park, der die wichtigsten Weisheiten der Welt präsentieren soll. Damit bekommen die Gedanken der Wissenschaftlerin buchstäblich Flügel, initiieren ein neues Lebensgefühl und werden Basis für ihre Doktorarbeit mit dem Titel „SOPHI PARK - Diese andere Art von Denken – soft philosophy“.  Der berühmte Satz von Albert Einstein bietet die Grundlage, denn „eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Lara eröffnen sich neue Horizonte für ihre Doktorarbeit, und damit bekommt auch die Schachfigur eine gänzlich neue Bedeutung für Lara. Sie stammt nämlich aus Capri und ist Teil des legendären Schachspiels, das der russische Schriftsteller Maxim Gorki und W.I. Lenin auf einem Boot auf hoher See spielten. Gorki lebte sechs Jahre im Exil auf Capri und hatte vergeblich versucht, eine Schule der Weisheit und Humanität, die legendäre scuola di Capri zu gründen. Mit großer Leidenschaft beginnt die Wissenschaftlerin mit ihren Recherchen, die auch sie nach Capri führen, um dort mehr über Gorki und dessen Gedankengut zu erfahren. Quartier auf der Insel findet sie samt Kater bei Isabella Rosario und schnell verbindet sie eine herzliche Freundschaft. Bietet die „Schule der Weisheit“ wirklich die nötigen Impulse, um die Welt zu einem besseren Ort zu gestalten?

Bevor die Zuhörer mehr über die spannende Geschichte der Romanfigur erfahren, greift Bernd Karl in die Tasten des Flügels und lässt die Melodie von Rudi Schuricke als Interpret erklingen „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…“. Karl schafft es, die Seele des Buches mit seiner Musik einzufangen. Gefühlvoll begleitet er mit seinen leichtfüßigen Kompositionen und melodischen Passagen die dargebotenen Themen der Lesung und zeichnet damit einen bunten Bilderbogen an Emotionen.

Denn es kommt, was kommen muss, Lara verliebt sich in Mischa, der sich ebenfalls mit Gorki beschäftigt, aber ein Portrait aus einer völlig anderen Perspektive angeht. Beide haben grundverschiedene Weltanschauungen und sind dennoch Seelenverwandte, die verträumte paradiesische Orte auf Capri für sich entdecken. Und tatsächlich wird aus den beiden ein Liebespaar.  Vielleicht noch spannender als die Liebesgeschichte ist die Entwicklung der jungen Frau, die zunächst nicht weiß, was sie mit ihrem Studium anfangen soll, sich aber dann auf ein spannendes Thema einlässt und beschließt, die philosophische Lebensschule des russischen Dichters neu zu gründen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Somit erfährt der Zuhörer einiges über den SOPHI PARK und darüber, warum soft philosophy das Leben der Menschen bereichert. Mit ihrem Buch eröffnet Ines Veith zudem den Blick auf soziologische wissenschaftliche Forschungen mit dem Ergebnis, dass „diese andere Art von Denken jeden Menschen vor Lebensängsten und Agressionen“ schützt. Innere Freiheit bedeutet Souveränität und daher folgt der Roman den vier prägenden soft philosophy Komponenten: „Weise denken, klug handeln, mitmenschlich fühlen, ausgleichend wirken.“ Wenn es nach dem Wunsch der Autorin geht, soll auch diese Geschichte, wie viele ihrer Geschichten, als großes Gefühlskino verfilmt werden. Und wie zu erfahren war, ist bereits durch Bernd Karl eine Melodie entstanden, die in Zukunft das Buch auf seinem Weg zum Drehbuch begleiten wird. Als treuer Begleiter wurde aber zunächst die Hardcover Ausgabe des neuen Romans noch vor dem offiziellen Verkaufsstart nach der Lesung zum Erwerb angeboten. Davon machten die Zuhörer dann auch regen Gebrauch, um die neue Lektüre in die USA oder gar nach Südamerika mitzunehmen. Für alle diejenigen, die dann noch Lust auf mehr verspürten, gab es im Anschluss mit Ines Veith einen exklusiven Rundgang durch den SOPHI PARK. Für Volker Lehmann, Ortschaftsrat der Kernstadt Bad Liebenzell war das dann noch einmal „ganz besonders wertvoll“.

 

Komponist Bernd Karl, Bürgermeister, Tourismusdirektorin Kerstin Weiß, Ines Veith - Buchautorin und Schriftstellerin -  Verleger Franz Westner

 

ISBN: 3947404166
Gebundene Ausgabe, 296 Seiten, 19,80 €
erschienen im SALON Literatur-Verlag

 

Text und Fotos:

Sabine Zoller MBA., M.A.

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