Hotel “Hohenfels” Tannheimer Tal

"Schönstes Hochtal Europas"

 

Das Tannheimer Tal, das als  das „schönste Hochtal Europas“ bezeichnet wird, hat mit seinen rund 1.100 Höhenmetern auch im März noch bezaubernd schöne Winterlandschaften zu bieten.  Es liegt im Norden Tirols, nur wenige Kilometer von der bayerischen Landesgrenze entfernt und ist im Sommer ein Paradies für Wanderer, Mountainbiker und Rennradfahrer.

Unübersehbar auf einer Anhöhe steht im Tannheimer Tal das Hotel „Hohenfels“, familiär geführt von Monika und Wolfgang Radi.

 

 

Monika und Wolfgang Radi

 

Bereits Ende 1964 wurde das Hotel-Restaurant vom Ehepaar Grad und Tochter Sigrid Radi mit 30 Gästezimmern erbaut. In den folgenden Jahren wurden immer wieder Umbauten zur Komfortverbesserung vorgenommen. 1984 entstand der große Garten mit Freischwimmbad und Grillhäuschen. Nachdem der Enkel Wolfgang Radi seine gastronomische Ausbildung und ein Fachstudium beendet hatte, übernahm er mit seiner Frau Monika das Hotel. In den kommenden Jahren wurde weiter umgebaut, Saunen und Massagebereich, sowie eine große Sonnenterrasse kamen dazu. 2001 war die vorerst letzte Umbaustufe u.a. mit der Erweiterung der Hotelküche, im Mai dann die Eröffnung des à la carte Restaurants für bis zu 16 Abendgäste. Im Frühjahr 2009 wurde der Wellnessbereich umgebaut.

 

Der freundliche Empfang und das herzliche Willkommen ist bezeichnend für den ersten Eindruck und die persönliche Atmosphäre des Hauses. Angekommen im  Zimmer wird der Gast zudem mit einem herrlichen Ausblick auf die reizvolle Umgebung und die beeindruckende Bergwelt begrüßt.

 

 

Das Haus verfügt über 37 Zimmer und Suiten, davon 4 Familienzimmer mit separatem Kinderzimmer - 1 Wohnung über 2 Ebenen und 1 Suite mit sep. Wohn- und Schlafzimmer.

Wer als Ankömmling Hunger hat wird bestens versorgt. Hier gibt es ab 12.00 Uhr ein Buffet mit Suppe und einem warmen Gericht, Käse und Schinken, ab 14.00 Uhr eine Kuchentheke. Kaffee und Kaltgetränke sind durchgehend vom Frühstück bis 17.00 Uhr in Selbstbedienung erhältlich. Ein außerordentliches Angebot, zumal am Abend die warme Küche einiges zu bieten hat.

 

 

Ich für meinen Teil beschließe zunächst das Haus zu erkunden und mache mich nach einer Stärkung mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen auf zu einem Rundgang durch das Haus: Im Untergeschoss sind drei verschiedene Saunen und eine Kosmetik/Massageabteilung untergebracht. Besonders angenehm empfinde ich den überaus großen Ruheraum. Von den Liegen aus schaut man direkt zu den Bergen. Durch den Vorraum führt der Weg hinaus zum Außenpool. Dahinter ist eine Blocksauna zu sehen. Bei einer Wassertemperatur von 31° C macht das Schwimmen auch bei winterlichen Außentemperaturen Spaß.

 

 

Ab 18.30 Uhr wird das Abendmenü serviert. Bereits morgens fällt die Entscheidung schwer, für welches der vielenAngebote man sich bei den 4-Gang-Menüs entscheiden soll . Die Küche bietet exzellente Variationen und zudem ist der Service aufmerksam und umsichtig zugleich. Das wissen auch die Stammgäste zu schätzen, die gerne für eine Auszeit von drei Tagen das Wellnessangebot und die gute Küche buchen. Alles in allem strahlt das gesamte Haus strahlt eine freundliche Atmosphäre aus.

 

 

Freitags gibt es übrigens besondere Highlights. U.a.  war die Harfinistin Barbara Keller zu Gast und musizierte ausschließlich für die Hotelgäste. Mit ihrem großen Repertoire, von traditionellen Volksweisen bis zur Wiener Klassik und modernen Stücken erfreute sie die Zuhörer.

 

Für Sportliche bietet das Hotel direkt neben dem Eingang eine „Buckelpiste“. Es macht Spaß, den Kleinsten bei den ersten Übungsversuchen und Abfahrten zuzusehen. Erstaunlich, wie schnell die Knirpse ohne Angst den Abhang hinabsausen.

Von der Talstation geht es mit der Bergbahn Neunerköpfle bergauf, und nur fünf  Minuten von der Bergstation entfernt liegt die gemütliche Gundhütte mit ausgezeichneten Schmankerln. Für Wanderer ist hier einen aussichtsreicher Winterrundwanderweg ausgeschildert.

Mit der Gästekarte können die Postbusse im Tannheimer Tal kostenlos von Jungholz über Oberjoch, Tannheim, Grän bis nach Reutte benutzt werden. Die Skilifte in Neu-Grän und Nesselwängle sind dadurch gut erreichbar. Sechs Skischulen gibt es im Tal. Ebenso ausreichend Ski-Set Verleih.

Das Tannheimer Tal  ist natürlich ideal für Langläufer und Wanderer. Für Langläufer und Skaterer gibt es 140 Loipen-Kilometer. Zum Visalpsee führt eine Straße – tagsüber nur für den Bus zu befahren – und außerdem Wanderwege und zwei Loipen. Da der Visalpsee im Winter zugefroren ist, führt eine Loipe direkt über den See.

 

 

Aus den winterlichen Gefilden zurückgekehrt ins Hotel geht’s in die Sauna und anschließend eine Runde durch den Pool.

Später lockt dann der kulinarische Genuss im Restaurant, an den sich dann eine lockere Unterhaltung an der Bar oder in der Halle anschließt.

Eine wohltuende besondere Atmosphäre und ein sehr angenehmes Ambiente, verbunden mit kulinarischem Genuss werden hier dem Gast geboten. Monika und Wolfgang Radi führen ein sehr persönliches Haus. Sie und ihr Mitarbeiter-Team legen großen Wert auf die Zufriedenheit ihrer Gäste.

 

 

Anreise:
Mit dem Auto: Aus Deutschland am besten über: Ulm, Kempten, Oy-Wertach, Oberjoch.
Hinweis: Keine österreichische Autobahnvignette erforderlich!
Aus der Schweiz kommen über St. Gallen, Bregenz und Kempten ins Tannheimer Tal.
Von Italien gelangen über Bozen und Innsbruck oder über Como, Bregenz (Ö) und Kempten (D) ins Hohenfels.

Mit der Bahn:
Der Bahnhof Sonthofen (D) ist 24 km entfernt und der Bahnhof Pfronten (D) 16 km.
Auf Wunsch wird ein  Transfer organisiert. (von Sonthofen 51 €,von Pfronten 42 €)

Mit dem Flugzeug:
Airport Memmingen - 50 Min. Entfernung
Flughafen Innsbruck - 1 Std. 50 Min. Entfernung
Flughafen München -  2 Std. 15 Min. Entfernung

 

http://www.hohenfels.at

http://www.tannheimertal.com

http://www.bergtannheimertal.at

 

 

Chefkoch Markus Pichler

 

Markus Pichler verwöhnt die Gäste seit 2013 im "Hohenfels"

Seine Ausbildung machte er im 2 Hauben-Restaurant „Wirt am Berg“ in Wels. Danach folgten drei Jahre in Lech am Arlberg und dann weitere sieben Jahre im Sterne-Restaurant „Hotel Post“ in Betzau/Bregenzerwald. Nach weiteren drei Jahren in Ischgl ist Marcus Pichler nunmehr seit 2013 Chefkoch im Sterne-Restaurant „Hohenfels“ und hält mit 16 Punkten in der „Tannheimer Stuben“   die seit 2003 erkochten zwei Hauben mit 16 Punkten.

Besonderen Wert legt er auf saisonale und frische Zutaten aus der Region. Fleisch, vor allem Wildbret, bezieht er aus Tirol. Damit kann er den hohen Standard halten.

Beispiel einer Abendmenü-Karte:

Vorspeise:
Soufflé vom Tannheimer Bergkäse mit Trauben oder
Consommé mit Milzschnitten

Zwischengang:
Gebackener Ochsenschwanzknödel mit Zwiebel-Paprika-Kompott oder
Sorbet vom grünen Apfel mit Eierlikörspuma

Hauptgang:
Rosa gebratene Barberieentenbrust mit Riebel-Knödel mit Apfelnussbuttercreme oder
Filet von der Meeräsche mit eingemachten Linsen und Kürbisgemüse oder
Hausgemachte Frühlingsrolle mit Sesamdip oder
Auswahl aus der „Hohenfels-Klassikerkarte“

Dessert:
Mohr im Hemd mit Schokoladensauce und Rumsahne oder
Käseauswahl vom Buffet mit Feigensenf, Trauben und Nüssen

 

Fotos und ein Tipp von
Karin Fuchssteiner
27. Januar 2019

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