Comer See

 

Pauschal-Kurzreise mit Touristikunternehmen
an den Comer See -

mit Ausflügen in die Schweiz und nach Mailand

 

Erfahrene Busreisende kennen das: Nachts hält der Bus, z.B. hier in Köln Nähe Dom und lässt uns einsteigen. Bereits 2 Stunden zuvor ist der Bus in Hagen losgefahren. Nach einer knappen Dreiviertelstunde hält unser Bus allerdings für 1 Stunde, weil der Fahrer „bereits 3 Stunden unterwegs ist“. Wir nehmen weitere Mitreisende an verschiedenen Haltepunkten auf, in Mainz ist Fahrerwechsel. Von da an geht es zügig – mit Kurzpausen - in die Schweiz, durch den Gotthard-Tunnel. Wir machen Halt am Gotthard-Restaurant. Erwähnenswert, weil es hier etwas besonderes gibt:  In der großen Eingangshalle steht Wilhelm Tell und im oberen Stockwerk sind weitere sehenswerte Ausstellungen.

http://gotthardraststaette.ch

Tellskulptur

 

 

Obergeschoss

 

Wie geplant erreichen wir kurz vor 16 Uhr das Ziel: Caddenabia, Hotel Brittannia. Ja, das war das jährliche Urlaubsziel von Konrad Adenauer. Beim Blick auf und um den Comer See verständlich.

 

 

 

Zum Hotel: Das alte historische Hotel mit hohen Stuckdecken, einem großen Speisesaal ist in der Lage, morgens und abends Gäste aus etwa 5 Reisebussen zu verköstigen. Die schmackhafte mediterrane Kost, täglich neue Gerichte, auch der schnelle Service mit Tischwein und weiteren Getränken ist anerkennenswert.

 

 

 

 

Abends gibt es von 19-21 Uhr Live-Musik in der Kellerbar. Getränke sind inclusive. Die Keyboard-Spieler bieten ein breites Repertoire, zur offensichtlichen Freude der Tanzenden und des großen Publikums.

Am nächsten Morgen geht es bereits um 8 Uhr mit unserem italienischen Reiseführer Julio los, wir fahren in die Schweiz nach Pontresina. Mit der Eisenbahn geht es in einer eindrucksvollen Fahrt bis nach Bernina Diavolezza in ca. 2.200 m Höhe. Eine herrliche einstündige Fahrt, die unbedingt zu empfehlen ist. Wir begegnen der schweizerischen Jugendmannschaft. Die Gondel bringt sie zum Training auf die Gletscher.

 

 

 

 

Auf dem großen Parkplatz wartet bereits unser Bus zur Weiterfahrt nach St. Moritz. Julio begleitet uns, von der Bahnstation geht es hinüber zum großen neueren Parkhaus, das wir durchqueren und dann mit der Rolltreppe steil bergauf fahren. Und schon sind wir mitten im Zentrum von St. Moritz. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, um sich bis Mitte/Ende November auf die kommende Skisaison vorzubereiten. Aber zwei Cafès haben geöffnet, ansonsten können wir uns ungestört umsehen.
Wieder zurück Richtung Bahnstation zeigt ein wunderbarer Rundblick auf das umliegende Gebirge und die Gletscher, weshalb St. Moritz so begehrt ist.

 

 

 

 

 

Am zweiten Tag fahren wir gegen 9 Uhr nach Mailand. Nach einer größeren Rundfahrt durch die Stadt mit ihren historischen Bauten steigen wir aus. Direkt gegenüber vom Denkmal des „Leonardo“ befindet sich die berühmte Mailänder Scala.

 

 

 

Etwas enttäuscht von der unspektakulären Außenfassade, war jedoch seitlich der Eingang zum Theatermuseum. Sehr interessant, vor allem weil gerade eine Probe mit Kostüm zur Oper von Richard Strauss „Die ägyptische Helena“ stattfand. Diese konnte man durch ein Fenster verfolgen. Nach der Probe waren dann Fotos erlaubt.

 

 

 

 

Vom Platz der Scala geht es direkt in die „Passage“. Weltberühmte prominente Markennamen sind hier nebeneinander vertreten, wir befinden uns in der Mitte der Modestadt Mailand.

 

 

 

Da verwundert es nicht, dass beim Hinausgehen der Blick auf den Mailänder Dom fällt. Imposant in weißem Marmor steht der Dom,  die  Kathedrale Santa Maria Nascente, da. Auf dem Platz davor ist das monumentale Reiterdenkmal von König Vittorio Emanule II zu sehen.

 

 

 

 

Und dann geht es zu den weniger berühmten Geschäften zum Shopping!

Auf der Rückfahrt weist unser Reiseführer Julio nochmal auf die Villenanlagen berühmter und prominenter Besitzer hin, aber begeistert hat er mit seiner unendlich guten Laune.

 

 

Leider ist der Kurztrip schon wieder vorbei. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück starten wir zur Rückreise. Das Motto des Touristikunternehmens ist zu bestätigen: Unterwegs mit netten Leuten. Die haben wir kennengelernt.

Fazit: Eine gebuchte Reise ist bequem, alles ist organisiert. Leider gibt es auch Nachteile: Die Zimmer für Einzelreisende sind extrem klein. Das Problem ist vor Ort bekannt. Trotzdem ärgerlich, weil für Einzelzimmer ein Aufschlag zu zahlen ist. Das externe Busunternehmen könnte die Hinfahrt besser organisieren. Aber insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und deshalb zu empfehlen.

 

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