Kulturelles

Das Büchlein zum Lob Dantes

von

Giovanni Boccaccio

übersetzt und eingeführt von Moritz Rauchhaus

Fragen wie diese: Wer aber war dieser Dante Alighieri, dass ihm eine eigene Vita gewidmet wurde? Diese Frage stellt sich heute kaum noch, wer kennt nicht die "Göttliche Komödie"? Sie war früher als "Commedia" bekannt. Boccaccio machte sie in seiner "Dante-Biographie" bekannt.

Nach dem Vorwort "beginnt hier frohen Mutes das Buch über die Herkunft, das Leben, das Studium und die Gewohnheiten des berühmten Florentiner Mannes und gefeierten Dichters Dante Alighieri sowie über die von ihm verfassten Werke.

 

 

 

Aufgeschlüsselt nach Geburt und Studium, der Liebe zu Beatrice und u.a. über Dantes Werke bietet das Büchlein ein großes Spectrum.

 

ISBN: 978-3-946990-55-0
Hardcover 112 Seiten, 12 €

erschienen im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis

www.daskulturellegedaechtnis.de

 

 

 

 

Eine unerhörte Auswahl vergessener Wortschönheiten

Aus Johann Jakob Sprengs gigantischem, im Archive gefundenen, seit 250 Jahren unveröffentlichten Deutschen Wörterbuch

Ans Licht gebracht von Nicolas Fink und mit einem Vorwort versehen von Gabriel Schaffter

 Grafisch wurde es in Szene gesetzt von 2 x Goldstein+ Kaiss + Schöfer

 

 Zurecht wird das Buch gerühmt, dass es als kleines Wunderwerk sowohl der Belehrung als auch dem Vergnügen dient.

Da steht z.B. unter Geiz: Was er fallen läßt, kann man ohne Sünde aufheben. Läßt er etwas über, oder gewinnst du etwas an ihm, so stricks an die Hosen.

Aber es sind so viele wunderbare Erklärungen für alte „Wortschönheiten“, das muss man schon selber nachlesen.

 

 

Besonders erwähnenswert sind die Grafiken, Vor allem das Alphabet, das wie früher üblich, aufwendig grafisch bearbeitet wurde.

 

Eine Bereicherung für die deutsche Sprache !

 

ISBN: 978-3-946990-47-5
Hardcover 352 Seiten,  25 €

 

Erschienen im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis

www.daskulturellegedaechtnis.de

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Böhm und
Carsten Pfeiffer (Hrsg.)

Die Wunder-Kammer der Deutschen Sprache

 

Gefüllt mit Wortschönheiten, Kuriositäten, Alltagspoesie
und Episoden der Sprachegeschichte

 

Es ist tatsächlich eine "Wunder-Kammer". Ein gedankenfunkenschlagendes Sammelsurium soll es sein. Und das ist es auch.

In der Abhandlung Liebesbekundungen aus Goethes Wortschatz erfahren wir, dass sagenhafte 93.000 Wörter Goethes Wortschatz umfassen(von Luther sind nur 23.000 Einzelwörter überliefert).

Nachzuschlagen sind zum Beispiel Wörter und Unwörter des Jahres in Deutschland von 1971 bis 2018 ! Geheimsprachen- Figurengedichte Zungenbrecher.

Besonders hat mir gefallen: Die 50 Wörter der Zweijährigen. Erstaunliches kommt da zutage.

Von A-Z: Dichter beschimpfen Dichter, wer kennt das schon?
Marcel Reich-Ranitzki hat den Satz geprägt: Wer nicht den Mut zur Übertreibung hat, der mag Buchhalter oder Apotheker werden, als Kritiker ist er fehl am Platz.

Ein vielseitiges Buch über die deutsche Sprache.

 

 

ISBN 978-3-946990-31-4
15,5×23,5 cm, gebunden, zweifarbig gedruckt,
mit Kopffarbschnitt, Lesebändchen und Prägung
304 Seiten, 28,00 €

erschienen im Verlag Das kulturelle Gedächtnis

www.daskulturellegedaechtnis.de

 

 

 

 

Martin Beradt

Beide Seiten einer Strasse

Ein Roman über ostjüdisches Leben in Berlin

 

In der Hoffnung auf eine gute Zukunft wird Frajim Feingold im Herbst 1927 von seinen Eltern nach Berlin geschickt. Er kommt aus einer Judengasse in Piaseczno und weiß genau, in welche Gasse er in Berlin gehen sollte, da gab es nur eine.

Frajim musste sich mit Gelegenheitsjob abgeben statt des erhofften besseren Lebens. Von dem Traum reich zu werden, war nichts mehr übrig. Aber eine Rückkehr zu den Eltern war ausgeschlossen. Wie seine 3000 Leidensgenossen lebte er inmitten der Metropole Berlin in einer eigenen Welt.

 

 

 

Anfang des 20. Jahrhunderts bot das Berliner Scheunenviertel jüdischen Einwanderern aus Osteuropa Zuflucht. Von ihnen erzählt der Autor in diesem außergewöhnlichen Roman. Er beschreibt den Alltag der Händler, Bettler und Gelehrten in der Grenadierstraße und über das ärmliche Leben, das sich zwischen zionistischen Vereinen, Talmudschulen, Synagogen und Trödelläden abspielt.

Fotos aus jener Zeit zeigen den Alltag

Zum Autor:

Martin Beradt wurde 1881 in Magdeburg geboren und starb 1949 in New York. 1892 zog er mit seine Familie nach Berlin, nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Berlin, München und Heidelberg. Neben dem Studium schrieb Beradt erste literarische Texte und Essays, 1908 wurde sein Roman „Go“ veröffentlicht. Im 1.Weltkrieg war er kurz an der Westfront, wurde dann aber ausgemustert. Seine Erfahrungen schrieb er im Roman „Erdarbeiter – Aufzeichnungen eines Schanzsoldaten“ nieder. Nach dem Krieg arbeitete er als Jurist und veröffentlichte 1930 das Buch „Der deutsche Richter“. 1933 wurde er als Jude aus der Anwaltskammer ausgeschlossen. Nachdem Martin Beradts Mutter, die er bis dahin gepflegt hatte, gestorben war, emigrierte er mit seine Ehefrau nach London und dann nach New York.  Bereits in Berlin begann er mit dem Roman „Beide Seiten einer Straße“, er wohnte in der Nähe des „Scheunenviertels“. Im Londoner Exil überarbeitete er das Manuskript, das er nach seinen Aussagen aus Liebe zu den Ostjuden, die in Deutschland auf Ablehnung stießen, geschrieben hatte.
Weder in England noch in den USA fand er einen Verlag für seine Bücher. „Beide Seiten einer Straße“ erschien in Deutschland 1965 unter dem geänderten Titel „Die Straße der kleinen Ewigkeiten“.

 

ISBN 978-3-946990-38-3
319 Seiten,  25 €

Erschienen im Verlag:
Das kulturelle Gedächtnis

www.daskulturellegedächtnis.de

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